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KULTURREISEN

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Krakau und Waldkarpaten. Wanderreise

Krakau und die Waldkarpaten. Wanderreise in die Niedrige Beskiden - Heimat der Lemken und Bojken

Waldkarpaten - ein vergessenes Stück Europa, das infolge der tragischen Ereignisse des Zweiten Weltkrieges und der darauf folgenden Grenzverschiebungen von seinen ursprünglichen Einwohnern, den Lemken, verlassen werden musste. Die verwilderten Hügellandschaften bewahren einen unbeschreiblichen, fast melancholischen Zauber. Frühere Obstgärten, verlassene orthodoxe Holzkirchen und Heiligenfiguren an Straßen, die ins Nirgendwo führen, zeugen von einstiger menschlicher Gegenwart. Vergessene Friedhöfe der im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten, die zahlreichen Zwergbuchen mit ihren vom Winde gelockten Zweige und die bescheidenen Siedlungen der Sinti und Roma verleihen dieser Gegend ihren einzigartigen Charme.
Diese Reise ist genau richtig für alle, die sich nach wahrer Stille und geistiger Erholung sehnen, die der Hektik und Reizüberflutung unserer schnellen Zeit für einige Tage entfliehen wollen. Es ist ein Ort für diejenigen, die einen Kontrast zum Getümmel der Großstädte suchen wie der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk, dessen Wahlheimat inmitten dieser Landschaft liegt. Neben anmutig wirkenden Holzkirchen in den Bergen und verschlafenen Provinzstädtchen finden sich echte architektonische Perlen wie der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Stadt Bardejov mit ihrem mittelalterlichen Stadtkern und zahlreichen Kulturdenkmälern.

 

Programm:
1.Tag

Wir starten in Krakau und fahren zunächst durch Tarnów, einer pittoresken Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, u. a. dem Romamuseum. Weiter geht es nach Bobowa, einem Zentrum des Chassidismus mit einer Synagoge, die heute wieder zum Gebet genutzt wird, und einem historischen jüdischen Friedhof. Danach kommen wir zu unserer Pension nahe Gładyszów in Beskid Niski, wo es am Abend ein Essen bei Lagerfeuer und Musik gibt.

2.Tag

Wir wandern entlang der Bäche durch Wald und Wiese der Niederen Beskiden zu unserem nächsten Ziel - dem Dorf Bartne mit der musealen orthodoxen Holzkirche, in der sich eine eindrucksvolle Ikonostase, eine dreitürige Bilderwand, befindet. Anschließend machen wir einen Mittagshalt in einer kleinen Herberge über dem Dorf. Am Nachmittag geht es zurück in unsere Pension, wo uns am Abend ein Gast die Geschichte der Gegend und ihrer Bewohner erzählt.

3.Tag
Die heutige Wanderung veranschaulicht die tragische Geschichte der Lemken. Wir wandern durch einst dicht besiedelte Bergtäler und sehen verwilderte Obstgärten. Einzig die Heiligenfiguren am Wegesrand erinnern hier an die frühere Anwesenheit der Menschen. Am Nachmittag Besuch eines Huzulengestüts. Die Huzulen sind eine Pferderasse von kleinen, gutartigen und sehr standhaften Pferden, die nur in diesem Teil der Karpaten bekannt sind. Mit der Kutsche oder zu Pferd kommen wir zurück zu unserer Pension.

4.Tag
Die schönste Zier dieser Gegend sind wahrlich ihre katholischen und orthodoxen Holzkirchen; einige von ihnen gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am Vormittag führt uns unsere Route zu den schönsten dieser Kirchen. Ebenfalls besichtigen wir einen kleinen Kurort mit alten Holzvillen, evtl. auch das Erdölfreilichtmuseum. Fast vergessen ist die Tatsache, dass die große Karriere des Erdöls in ebendieser Gegend begann, als ein bescheidener Apotheker aus Krosno aus Erdöl Petroleum destillierte. Auch wurde hier die erste Erdölquelle der Welt geschaffen.

5.Tag
Heute erkunden wir die slowakische Seite von Beskid Niski. Unser Ziel ist die wunderschöne Kleinstadt Bardejov, deren architektonisches Ensemble aus gotischen und Renaissance-Elementen besteht und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Ein Kunsthistoriker erklärt uns die Bedeutung von Ikonen und wie man die Ikone "schreibt" und "liest" denn nach orthodoxer Tradition werden Ikonen "geschrieben" nicht "gemalt". Im Anschluss besuchen wir ein Dorf der Roma, die etwa ein Viertel der Einwohner der Ostslowakei ausmachen. Über ihr Leben, ihr Brauchtum und Integrationsprobleme erfahren wir Näheres von einem Mitarbeiter des Romazentrums in Presov.

6.Tag
Tag zur freien Verfügung
Heute können wir nach Herzenslust auf der Wiese faulenzen, die Füße im Bach baumeln lassen oder unseren Gastgebern in die Kochtöpfe schauen. Für die Aktiveren besteht die Möglichkeit eines Wander- oder Radausflugs in die spannenden Beskiden.

7.Tag
Wir treten allmählich den Rückweg nach Krakau an. Vor uns liegt jedoch noch ein Tag zwischen Karpatenlandschaft und Kultur. Zunächst besuchen wir Paszyn, einem Dorf der Volksbildhauer, wo wir die Volkskunst besichtigen werden und auch erwerben können. Die nächste Station ist Nowy Sšcz, eine mittelalterliche Stadt, die sich den Charme einer Provinzstadt der k. u. k. Monarchie erhalten hat. Hier machen wir auch eine längere Mittagspause. Da einem guten Essen ein guter Schnaps folgt, geht es weiter in das Dorf Łącko, das berühmt ist für seinen Slivovitz. Nach einem kurzer Halt in diesem Ort fahren wir gut gelaunt nach Krakau weiter, wo wir am Abend ankommen. Die Unterbringung dort erfolgt in einem Hotel.

8.Tag
Heimfahrt oder Verlängerung des Programms in Krakau.

Preis auf Anfrage. Fragen aber kostet nichts!  Lassen Sie sich von uns schnell, kostenlos und unverbindlich Ihr individuelles Angebot für die Polenreise erstellen. 

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